Tierhaltung - Warum?

Warum hält man sich Haustiere? Dafür gibt es verschiedene Gründe:

- Viele Menschen suchen bei den Tieren Kontakt, die sie zu Menschen nicht finden können oder wollen;

- andere wieder halten Tiere um ihrer selbst willen, einfach, weil sie ihnen gefallen;

- manche versuchen, das Naturdefizit unserer modernen Großstädte durch Tierhaltung auszugleichen;

- bei einigen mag auch naturwissenschaftliches Interesse mitspielen;

- wieder andere bekommen Tiere zu irgendwelchen Anlässen geschenkt;

- und es soll auch Snobs geben, die Tiere aus reinen Prestigegründen halten - das Tier als Statussymbol!

Ähnlich weit gestreut sind auch die Arten der Haustiere. Das reicht vom Goldfisch bis zum Uhu, vom Frosch bis zur Riesenschlange, von der Vogelspinne bis zum Graupapagei, von der Tanzmaus bis zum Hund.

Diese Vielfalt verschiedener Haustiere lässt sich in zwei Gruppen einteilen. Da gibt es die traditionellen Haustiere, die schon seit langer Zeit Begleiter des Menschen sind. Das entscheidende gemeinsame Merkmal ist, das sie zum überwiegenden Teil gezüchtet werden. Dazu zählen Hund, Katze, Goldhamster, Meerschweinchen, Kanarienvogel, Prachtfink, Wellensittich und in letzter Zeit auch vermehrt andere Sitticharten wie Nymphensittich und Agaporniden, wie das Rosenköpfchen, und nicht zu vergessen eine ganze Reihe von Süßwasserfischen. Bei der zweiten Gruppe, den sogenannten Exoten - ein Großteil von ihnen stammt tatsächlich aus den Tropen - handelt es sich überwiegend um Wildfänge. Hier kommt zum Tierschutz- noch das Artenschutzproblem. Dazu zählen die meisten Terrarientiere - zum größten Teil Amphibien und Reptilien -, alle Korallenfische, Großpapageien, Affen, Halbaffen, aber auch so "traditionelle" Hausgenossen wie die griechische Landschildkröte. Der Dummheit der Menschen sind hier keine Grenzen gesetzt; Krokodile, Großkatzen, Uhus, alles kann man erwerben.

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