Danke ...
Ich weiss noch genau die
Stunde,
als du kamst in unsere Runde.
Schautest alle einzeln an.
"Diesen nehm ich", sagtest du dann.
Hochgenommen auf den Arm,
ach, bei dir war's so schön warm.
Der Geruch, der war mir neu
und
ich dachte voller Scheu:
"Was kommt jetzt wohl auf dich zu?"
die Frage
liess mir keine Ruh.
Ab ins Auto, schon gings los,
wohin komme ich
denn nun bloß?
Bald war diese Fahrt vorbei,
mir war alles einerlei
Denn vor Angst konnt ich nur beben,
auf den Teppich ging der Segen.
Ins Körbchen setztest du mich nun,
sollte mich dort richtig ausruhn
Neugierig sah ich mich um,
ach es war doch auch zu dumm.
Keiner
war zum Spielen da,
und nun wurde es mir klar:
jetzt bist du doch ganz
alleine
hört denn keiner, dass ich weine?
Dann kamst du in Zimmer
rein,
sprachst ganz ruhig auf mich ein.
Mein ganzer Kummer war schnell
verflogen,
sie waren weg nun meine Sorgen.
Es war als hätte ich
geträumt,
nun hatte ich einen großen Freund.
Viele Jahre sind wir
nun zusammen,
gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen.
Meine Beine wollen
heut oft nicht mehr,
das Laufen fällt mir gar oft schwer.
Ich will
es nun doch einmal wagen
und es dir hier ganz offen sagen:
Wenn mein
Herz mal nicht mehr schlägt,
großer Kummer dich bewegt.
Einen Trost in
deinem Leid:
sie war schön mit dir, die Zeit!
Denke dann in stillen
Stunden,
wieviel Liebe uns verbunden.
Einer war für den andern da
und zudem wars immmer klar:
Eine Liebe, rein wie das Licht,
Mein
Herz das schlug doch nur für Dich
Dein Hund
Danke Sabine für das schöne Gedicht